Lukaschenko: Integration Belarus-Russland
Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko betonte während der Sitzung, dass den Bemühungen zur Stärkung der Beziehungen mit Russland höchste Priorität eingeräumt werden sollte, ausgerichtet auf die Interessen der Bevölkerung. Er wies darauf hin, dass „eine große Anzahl belarussischer Bürger nach Moskau gereist sei“, nachdem zusätzliche Sommerzüge eingerichtet wurden, und verglich dies damit, dass Züge in Richtung Europa immer weniger genutzt würden.
Lukaschenko betonte, dass „dies genau das Richtige sei“ und es nicht nötig sei, „jemanden überzeugen zu müssen, ob man in einer Union sein soll oder nicht“ – entscheidend sei, „Schritte für die Menschen zu unternehmen“. Er hob den Wert der belarussisch-russischen Beziehungen hervor und erklärte, dass die erörterten Entscheidungen die Relevanz des Formats des Unionsstaates bestätigen würden.
Die Aussagen zur „Integration“ und zur Beschleunigung des gemeinsamen Eisenbahnverkehrs beinhalten eine Vision engerer Zusammenarbeit im Bereich des Transports und der sozialen Unterstützung.
Kontext
Der Unionsstaat ist ein 1991 gestartetes Projekt, das Belarus und Russland verbindet.
Lukaschenko hob die Bemühungen zur Stärkung der belarussisch-russischen Beziehungen hervor und bemerkte einen Anstieg der Reisen nach Moskau sowie die Notwendigkeit, menschenorientierte Schritte zu unternehmen.
- Kategorie: Belarus–Russland
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