Erpressung nach Kündigung: Datenverstoß
Ein Vertreter eines IT-Unternehmens wandte sich an die städtische Miliz und berichtete über eine unbefugte Übertragung vertraulicher Informationen von neun Millionen Nutzern einer Spieleplattform. Laut seiner Anzeige hatte ein ehemaliger Mitarbeiter des 43-jährigen Minskers, der wegen ineffizienter Arbeit entlassen worden war, Anmeldedaten für den Zugriff auf die Unternehmensressource auf seinem Laptop gespeichert. Mithilfe dieser Daten meldete er sich an und kopierte die Datenbank. Anschließend kontaktierte er seinen ehemaligen Vorgesetzten und erpresste angeblich unter Androhung der Offenlegung der Informationen eine hohe Geldsumme. Mit dem erbeuteten Geld wollte er ein neues Auto kaufen. Die Ermittler leiteten ein Strafverfahren wegen rechtswidrigen Zugriffs auf Computerinformationen ein.
Ein ehemaliger Mitarbeiter des Unternehmens hat Nutzerdaten gestohlen und Erpressung betrieben, wird wegen Verletzung der Vertraulichkeit angeklagt.
- Kategorie: Kriminalität
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