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Drogen: In Weißrussland ist das Gesetz streng

Drogen: In Weißrussland ist das Gesetz streng

Weißrussland: Ein Mann wird wegen Besitzes verbotener Substanzen verfolgt, das Gesetz ist auch bei kleinen Mengen streng

Ein 31-jähriger in Minsk lebender Mann wird wegen illegalem Besitzes psychotroper Substanzen verfolgt, ein Verbrechen, das in Weißrussland auch dann verfolgt wird, wenn kein Drogenhandel beabsichtigt ist.

Laut Angaben des Bezirksstaatsanwalts Frunzensky konsumierte der Mann seit etwa zehn Jahren Drogen. Im August 2025 arbeitete er zeitweise auf einem Baustell und verwendete das verdiente Geld, um online einen Gramm Alpha-PVP zu kaufen, eine psychotrope Substanz, die als besonders gefährlich gilt.

Am selben Abend ging er zum Park „Kosmos“, um die „Lieferung“ zu holen, die versteckt war (Zakladka), aber wurde vor seinem Erfolg festgenommen. Die Drogenpolizei fand die Substanz dank der GPS-Koordinaten, die im Telefon des Mannes gefunden wurden.

Der ledige und arbeitslose Mann hatte bereits zwei Strafen für Sachverbrechen (jetzt erloschen) erhalten. Er wurde formell wegen Artikel 328, Teil 1, des weißrussischen Strafgesetzbuchs angeklagt – Kauf und illegale Besitz von psychotropen Substanzen ohne Handelsabsicht. Er gestand und muss eine obligatorische Behandlung für Sucht annehmen.

Gegen ihn wurde die Reiseverbotsanordnung und die Unterschriftspflicht angeordnet.

📌 Warum dieser Fall für Ausländer wichtig ist

Die Gesetzgebung in Weißrussland bezüglich Betäubungsmittel ist viele Male strenger als in vielen europäischen oder westlichen Ländern. Auch für kleine Mengen Cannabis oder anderer Substanzen, und auch ohne Drogenhandel, ist ein strafrechtlicher Prozess vorgesehen.

👉 Viele Ausländer unterschätzen diesen Aspekt, aber das lokale Gesetz macht keinen Unterschied zwischen „soft“ und „hard drugs“: jeder Besitz ist strafbar.
👉 Es gibt keine „tolerierten“ Schwellenwerte für persönlichen Gebrauch.
👉 Die Strafen können hohe Geldbußen, Arbeitsdienste, Freiheitsbeschränkungen oder sogar Haft umfassen.