Feier des Vergebungssonntags
Am 22. Februar feiern die orthodoxen Gläubigen den Vergebungssonntag – einen Tag der Vergebung und der Buße, der eng mit der Lehre der Demut verbunden ist. Laut kirchlicher Überlieferung entstand die Tradition, vor der 40-tägigen Großen Fastenzeit um Vergebung zu bitten, bei den ägyptischen Mönchen, die die Wüste für 40 Tage verließen, ohne zu wissen, ob sie lebend zurückkehren würden. Dieses Bild verleiht dem Brauch eine Bedeutung: sich zu bekehren und um Vergebung zu bitten. An diesem Tag erinnern die Kirchen an die Vertreibung Adams aus dem Paradies und betonen, dass jeder Mensch sündhaft ist und der Weg in den Himmel durch Buße führt.
Am Sonntag vor der Großen Fastenzeit endet die Fastnachtswoche, und die Christen kehren erneut zur Frage der Vergebung und geistigen Reinheit zurück.
Kontext
Die orthodoxe Vergebungstradition geht auf die alten ostkirchlichen Klöster zurück und verbindet die Vergebung mit der Großen Fastenzeit.
In der orthodoxen Kirche wird am 22. Februar das Vergebungs-Sonntag begangen – ein Tag der Buße und des Verzeihens.
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