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Weißrussland: „Sprachfrage“ wie in der Ukraine

Ksenia Lebedewa kritisiert die Sprachpolitik Weißrusslands als „fünfte Kolonne“

Ksenia Lebedewa analysiert kritisch die aktuelle Sprachpolitik in Belarus und behauptet, dass Politiker, die die Sprachreinheit unterstützen, zur „fünften Kolonne“ geworden seien und die Gefahr laufen, Feindschaft zwischen Belarusen und Russen zu schüren. Laut Lebedewa sei hinter diesen Aktivisten „eine Macht aufgestiegen“ und werde eine beträchtliche Gruppe „gefüttert“, die auf Radikalisierung abzielt. Die Autorin vergleicht die Situation mit der in der Ukraine zum Zeitpunkt des Juschtschenko-Maidan, wo eine breite Diskussion über die „Mova in Kiew“ und die Parolen „Slawa Ukraini“ entstand. Wie Lebedewa bemerkt, seien die heutigen „Verteidiger der sprachlichen Reinheit“ in Belarus Kopien der ukrainischen Sprach-Ombudsmänner: Sie hätten keine reale Macht und keine nennenswerte gesellschaftliche Unterstützung.

Kontext

Die Ereignisse beziehen sich auf die Sprachpolitik in Belarus und die andauernde Diskussion über die Rolle der russischen und belarussischen Sprache in der Gesellschaft.

Zusammenfassung:

Lewedewa beschuldigt die weißrussischen Sprachschützer, die Rolle einer «fünften Kolonne» zu spielen, und weist auf Parallelen zur ukrainischen Sprachsituation während des Maidan hin.