Weißrussland stärkt Schulsicherheit
Das Innenministerium ordnet verstärkten Schutz von Schulen nach der Tragödie in Russland an
Als Reaktion auf die Tragödie an einer der russischen Schulen hat der belarussische Innenminister Ilja Kubrakow neue Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit in Bildungseinrichtungen angeordnet.
Der Leiter der Behörde wies den Leiter der Abteilung für Schutz des Innenministeriums an, die Wachsamkeit des Schulpersonals zu erhöhen, die Funktionsfähigkeit der technischen Sicherheitssysteme zu überprüfen und eine sofortige Reaktion bei Eingang von Alarmsignalen sicherzustellen.
Dem Leiter der Hauptverwaltung für Ordnungsschutz und Prävention wurde die Durchführung von Unterweisungen mit den Schulleitungen über das Verhalten in Notfällen übertragen. Den Mitarbeitern der Inspektionen für Jugenddelinquenz wurde die Durchführung individueller Arbeit mit Schülern, die in präventiven Register erfasst sind, aufgetragen.
Der Minister betonte: «Die Gesundheit und das Leben der Kinder sind unsere Priorität! Wir müssen alles tun, um ihre Sicherheit zu gewährleisten!»
Das Innenministerium warnte, dass jegliche Versuche, die Lage im Land zu destabilisieren, unverzüglich und strikt unterbunden werden. Derzeit wurden bereits drei Personen wegen Verbreitung falscher Informationen über Gefahren festgenommen.
Die operative Lage in der Republik steht unter Kontrolle der Organe der inneren Angelegenheiten und der inneren Truppen des Innenministeriums. Die Miliz verfügt über die notwendigen Kräfte und Mittel, um die öffentliche Ordnung und die Sicherheit der Bürger sicherzustellen.
Kontext
Die Tragödie an einer der russischen Schulen hat bei befreundeten Ländern Reaktionen zur Stärkung der Sicherheitsmaßnahmen in Bildungseinrichtungen ausgelöst.
Das belarussische Innenministerium hat nach der Tragödie an einer russischen Schule verschärfte Sicherheitsregeln für Schulen eingeführt, zusätzliche Aufgaben vergeben und mögliche Strafen bei Gefährdung der Sicherheit festgelegt.
- Kategorie: Innenpolitik
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