Lukaschenko: Licht sparen = Rente
Der führende Staatschef verglich Einsparungen bei der Straßenbeleuchtung mit höheren Rentenzahlungen.
Der Präsident der Republik Belarus, Alexander Lukaschenko, erklärte, dass bereits eine Verringerung der Betriebszeit der Straßenbeleuchtung um nur 10–15 Minuten pro Jahr erhebliche Einsparungen ermögliche, die nach seiner Einschätzung dem Bau von Objekten der Agrarindustrie oder einer Erhöhung der Renten entsprächen. Er betonte, dass ab dem 1. Februar mit der Unterzeichnung des Dekrets die Rentenzahlungen um 10 % erhöht wurden. Die Einschätzung des Präsidenten impliziert, dass die jährlichen Einsparungen bei der Beleuchtung nahezu der Höhe der neuen Rentenzahlungen entsprechen. Lukaschenko kommentierte auch die Äußerungen des Vorsitzenden des Minsker Stadtsowjets, Wladimir Kucharew, der in ihrem Schriftverkehr auf die kurzen Zeiträume für das Abschalten des Lichts hingewiesen hatte. Der Präsident bemerkte, dass „zehn Minuten“ Einsparung mit einer Erhöhung der Rentenzahlungen verglichen werden könnten.
Kontext
Der Staatschef zog in einem Interview einen vergleichenden Vergleich der Ausgaben für die städtische Infrastruktur und die Sozialpolitik.
Lukaschenko verglich die Einsparungen bei der Straßenbeleuchtung mit der Erhöhung der Renten und erklärte, dass die jährlichen wirtschaftlichen Vorteile nahezu der Steigerung der Rentenzahlungen entsprächen.
- Kategorie: Innenpolitik
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