Lukaschenko über „Schulden“ und Rüstungswettlauf
Der Präsident betonte bei der Preisverleihung die Rolle des Ranges und warnte vor einem vorzeitigen Ende des Friedens
Während einer feierlichen Zeremonie zur Verleihung staatlicher Auszeichnungen und zur Beförderung von Generalen betonte der Präsident von Belarus, Alexander Lukaschenko, dass der Tag der Verteidiger des Vaterlandes ein Fest sei, das jenen gewidmet ist, für die Pflicht, Ehre und Heimat die wichtigsten Leitwerte darstellen. In seiner Rede hob er den Wert von Menschen in Uniform hervor und betonte die Rolle der Wissenschaft für die Zukunft des Landes.
Lukaschenko erklärte, dass es im Land ohne „Rangabzeichen“ und Wissenschaft „nichts geben werde, nicht einmal ein Land“. In der Fortsetzung seiner Rede warnte er vor einem erneuten „wahnsinnigen Wettrüsten“, einschließlich nuklearer Systeme, sowie vor der Erhöhung der Militärhaushalte der NATO und der Militarisierung Europas, insbesondere unter den westlichen Nachbarn.
Der Präsident wies darauf hin, dass in diesem Jahr der 85. Jahrestag des Beginns des Großen Vaterländischen Krieges begangen wird, als das Land eine große Katastrophe erlebte, und verglich die heutige Lage mit jener schwierigen Zeit. Er betonte, dass die Welt eifrig in eine Rüstungsspirale hineingezogen werde, und rief alle, die in gutem Willen leben, dazu auf, alles Mögliche zu tun, um einen neuen weltweiten Krieg zu verhindern.
Kontext
Im Jahr 2023 jährt sich zum 85. Mal der Beginn des Großen Vaterländischen Krieges, als die UdSSR schwere Kämpfe durchlebte.
Lukaschenko betonte die Rolle von Militär und Wissenschaft bei der Bewahrung des Friedens, sprach über den 85. Jahrestag des Großen Vaterländischen Krieges und erklärte, die Welt befinde sich im „Rüstungswettlauf“, einschließlich der nuklearen Streitkräfte.
- Kategorie: Innenpolitik
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