Minsker Taxis: 5 Mio. Rubel Schaden für Haushalt
Skandal um Schwarzgeldzahlungen in 16 Taxiflotten aufgedeckt
Das belarussische Finanzministerium hat herausgefunden, dass in 16 Taxiflotten mit etwa 4000 Fahrern ein System der Gehaltszahlung in bar existierte. Laut Vertretern der Strafverfolgungsbehörden zahlten die Fahrgäste bar, und das Geld gelangte sofort in die Taschen der Fahrer und der Unternehmensleitung. Wöchentlich wurde im Büro des Unternehmens ein Drittel des Betrags in bar ausgezahlt, was zur Steuerhinterziehung in Höhe von über 5 Millionen belarussischen Rubel führte.
Es wurde auch ein System sogenannter „schwarzer Buchhalter“ eingesetzt, die bargeldlose Einnahmen, die angeblich für betriebliche Zwecke bestimmt waren, in bar auszahlten und fiktive Quittungen von Tankstellen, Werkstätten und Autowaschanlagen erstellten, die anschließend in die Buchhaltung eingingen.
Alle Verdächtigen wurden festgenommen; Vermögen und Konten wurden beschlagnahmt. Gegen fünf Führungskräfte und leitende Angestellte wurden sechzehn Strafverfahren eingeleitet. Sie geben geständnis und haben bereits mit der Schadenswiedergutmachung für den Staat begonnen.
Kontext
Steuerhinterziehungsmodelle in Taxiflotten sind in Belarus nicht neu, doch das Ausmaß und die Größenordnung dieses Falls haben die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und der Behörden auf sich gezogen.
In 16 Taxibetrieben in Minsk wurde ein System zur Gehaltszahlung in bar aufgedeckt, das zu Steuerhinterziehungen von über 5 Mio. Rubel führte. Fünfzehn Verdächtige wurden festgenommen, gegen fünf leitende Angestellte wurden Strafverfahren eingeleitet, und die Schadensersatzleistungen an den Staat haben begonnen.
- Kategorie: Innenpolitik
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