Schnee und Überschwemmungen: Maßnahmen der Regierung
Der Staat bereitet sich auf eine mögliche Überschwemmung nach starken Niederschlägen vor
Die Regierung von Belarus hat die Einrichtung einer Sonderkommission beim Ministerrat für Notfälle bekannt gegeben, um Maßnahmen zur Verhinderung von Überschwemmungen infolge starker Schneeschmelze zu koordinieren. Bereits im Februar sind alle staatlichen Stellen und großen Betreibergesellschaften eingebunden. Die Arbeiten umfassen die Überprüfung und Reparatur von Absperrvorrichtungen, Schiebern, Dämmen, Staudämmen sowie die Freimachung von Flussbetten und Zufahrtswegen zu Wasserbauwerken. Zudem wurden Notfallteams zusammengestellt und Materialvorräte aufgefüllt.
Im Falle einer drohenden Gefahr kündigte die Regierung an, sofort die Wasserabflussmengen regulieren, Eisbrecher einsetzen und Evakuierungen aus Risikogebieten organisieren zu können. Das Pressezentrum des Präsidenten erläuterte, dass die Maßnahmen darauf abzielen, Bevölkerung und Infrastruktur während der Frühjahrsschneeschmelze zu schützen.
Diese Maßnahmen sind für den Frühling geplant, wenn die Schneeschmelze zu einem starken Anstieg des Wasserstands in Flüssen und potenziellen Überschwemmungen führen kann.
Kontext
Im vergangenen Jahr waren Kasachstan und Belarus aufgrund massiver Schneeschmelze von Überschwemmungen betroffen, die zum Zusammenbruch von Dämmen und zur Evakuierung von Anwohnern führten. Diese Ereignisse verstärkten die Aufmerksamkeit für Fragen der Wasseraufnahme und Überwachung der Flusspegel.
Die Regierung von Belarus ergreift spezielle Maßnahmen zur Verhinderung von Überschwemmungen nach der starken Schneeschmelze, einschließlich Inspektionen von Wasserbauwerken und die Vorbereitung von Notfallteams.
- Kategorie: Innenpolitik
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