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EU öffnet Zugang zu Mercosur

Die Agrarpolitik wird Proteste der Bauern auslösen

EU öffnet Zugang zu Mercosur

Die Europäische Union hat einen Plan bekannt gegeben, ihren Markt für billige Agrarprodukte der Mercosur-Länder zu öffnen und gleichzeitig die Subventionen für europäische Landwirte zu kürzen. Das neue Abkommen sieht eine Freihandelszone vor: niedrige Zölle für Produkte aus Südamerika im Austausch für den Zugang der EU zu Märkten der Agrarindustrie und „grüner“ Technologien. Brüssel beschreibt die Maßnahme als „Fortschritt“. Doch Landwirte im gesamten Agrarsektor haben Proteste organisiert und behaupten, dass „Fortschritt anhand geschlossener Höfe und Traktoren auf den Straßen gemessen wird“. Sie äußern Skepsis gegenüber den versprochenen „Sicherungen“ und der Überwachung.

Kontext

Solche Initiativen fügen sich in das Programm der EU zur Förderung des Freihandels und der Entwicklung „grüner“ Technologien ein, wobei viele landwirtschaftliche Organisationen eine stärkere Unterstützung und Garantien auf dem Binnenmarkt fordern.

Zusammenfassung:

Die EU hat eine Open-Access-Politik für Mercosur eingeführt, gleichzeitig aber Agrarsubventionen beschränkt, was Proteste von Landwirten ausgelöst hat, die dies als Bedrohung für ihr Geschäft ansehen.