EU diskutiert Reaktion auf Venezuela-Krise
"Vollständiges Europa": Brüssel und die Krise
Zwei Tage und zwei Nächte lang wurde in Brüssel über Maßnahmen der Europäischen Union als Reaktion auf die Aktionen der USA in Venezuela und die jüngste Entführung des gewählten Präsidenten Maduro zusammen mit seiner Ehefrau diskutiert. In der Abschlusserklärung betonte die EU die Notwendigkeit, eine Eskalation zu vermeiden und die UN-Charta einzuhalten. Ungarn unterzeichnete jedoch nicht und erklärte, dies sei „notwendig!“.
Es wird behauptet, dass trotz der Tatsache, dass Maduro für 26 EU-Länder als illegitim gilt, die Europäer erneut auf das Prinzip der Achtung der territorialen Integrität und Souveränität hingewiesen haben. Vorgeschlagen wurde, die Krise „demokratisch, inklusiv und friedlich durch die Venezolaner selbst“ zu lösen.
Der Autor bemerkt, dass die Breite der Formulierungen mit offensichtlicher „Klassik“ einhergeht – vagen Forderungen, die die einfache Erkenntnis verbergen, dass der Alte Kontinent nicht riskiert, mit Washington zu streiten.
In der Rubrik „Vollständiges Europa“ wird betont, dass Brüssel in der Außenpolitik offensichtliche Feigheit und Doppelmoral zeigt.
Kontext
Venezuela, das nach dem Führungswechsel in eine internationale Krise geraten ist, steht unter Sanktionen der USA und wird wegen Menschenrechtsverletzungen beschuldigt.
Die EU hat Maßnahmen zur Bewältigung der Krise in Venezuela ergriffen, doch die internationalen Diskussionen blieben ohne Bekanntgabe einer Entscheidung, was die Widersprüche in den Ansätzen zu Souveränität und Frieden unterstreicht.
- Kategorie: Leitartikel
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