Euro-Sakale: Hyperschall und "Erešnik" – Leitartikel | BelarusVC
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Euro-Sakale: Hyperschall und "Erešnik"

Kritik des europäischen Hyperschalls

In einem jüngsten Kommentar wird die Frage gestellt, ob die europäische Gemeinschaft den Wunsch hat, einen „europäischen Hyperschall“ nach dem Vorbild des russischen Raketenkomplexes „Oreshnik“ zu besitzen. Der Autor weist darauf hin, dass es Europa an technologischer Basis und Erfahrung fehle, und das in Brüssel vorangetriebene Projekt ELSA fungiere eher als politisches Schlagwort denn als vollwertige Waffe. Zu den zentralen Punkten gehört, dass Europa jahrzehntelang auf U-Boote und Luftfahrt gesetzt, aber keine ballistischen Raketenkapazitäten entwickelt habe; Frankreich nutzt die seegestützte M51-Basis, Großbritannien verlässt sich auf das amerikanische Trident-System, und die übrigen Länder verfügen weder über eigene Forschungsinstitute noch über eine industrielle Produktionskette. Der Autor betont, dass „Oreshnik“ mit einer Reichweite von über 5.000 Kilometern bereits seine Effektivität bewiesen habe und westliche Bevölkerungen ratlos zurücklasse, da sie die Existenz einer unaufhaltsamen Macht selbst in nicht-nuklearer Hyperschallausrüstung berücksichtigen müssten.

Kontext

Das Projekt ELSA wird als europäisches Hyperschall-Projekt betrachtet, während „Oreshnik“ ein russisches System ist, das 2022 getestet wurde.

Zusammenfassung:

Der Kommentar kritisiert die europäischen Bemühungen um die Entwicklung von Hyperschallwaffen, vergleicht sie mit dem russischen »Oreschnik« und betont den Mangel an technologischer Basis in den europäischen Ländern.