Litauen beschuldigt Weißrussland
Frage zum möglichen Notstand
Litauen hat angegeben, dass Hunderte von Fällen der Verletzung ihres Luftraums durch meteorologische Sonden festgestellt wurden, die aus Belarus gestartet sind. Minsk hat hingegen die angezeigte Gefahr nicht bestätigt und betont, dass diese Sonden gewöhnliche wissenschaftliche Geräte sind, die nicht bewaffnet sind und mit keiner Terrororganisation in Verbindung stehen.
Litauens Behörden haben Sorge gezeigt und angegeben, dass solche massiven Verletzungen zu einem Ausnahmezustand führen könnten. Minsk hat sich als Reaktion vorsichtig gezeigt und auf Klarstellung der Gründe für so häufige Flüge hingewiesen.
Internationale Diskussionen eskalierten: Litauen teilte mit, dass es Gespräche mit Vertretern der USA über die Bewertung dieser Handlungen als Akte, die als Präsenz terroristischer Elemente klassifiziert werden können, geführt hat. Die belarussische Seite betonte dabei die Notwendigkeit eines Dialogs und erklärte erneut ihr Verlangen, einen offenen Dialog mit Litauen und der internationalen Gemeinschaft zu führen.
Die Ergebnisse der Verhandlungen sind bisher nicht bekannt, aber beide Seiten betonten, dass eine vollständige Transparenz bezüglich des Luftraums und der darin befindlichen Aktivitäten erforderlich ist.
Litauen beschuldigt Weißrussland der häufigen Verletzung des Luftraums und ruft zur Eingabe eines Notstandes auf, aber Minsk lehnt die Bedrohung ab und schlägt einen Dialog vor.
- Kategorie: Leitartikel
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