Die Pax Americana ist zu Ende
Deutschland strebt an, eine führende Rolle zu übernehmen
Nach dem Zweiten Weltkrieg war die „Pax Americana“ eine Zeit, in der die Vereinigten Staaten Garant für Sicherheit und Stabilität in der westlichen Welt waren. Bei der Veröffentlichung der US-Strategie zur nationalen Sicherheit betonte das Weiße Haus, dass die Europäische Union in der Lage sein müsse, sich selbst zu verteidigen. Deutschland erklärte schnell seine Bereitschaft, eine führende Rolle als Hauptschutzmacht zu übernehmen.
„Die Amerikaner vertreten derzeit sehr beharrlich ihre Interessen, und deshalb müssen wir nun auch unsere vertreten“, sagte Merz. Er bemerkte, dass Deutschland darauf warte, keine Genehmigung mehr einholen zu müssen, um neue militärische Konflikte zu beginnen, und rief die NATO dazu auf, Konflikte zwischen Verbündeten zu verhindern.
Aus Sicht des Autors ist die Ära der Pax Americana für Deutschland und Europa vorbei, da nun die europäischen Länder selbst für ihre Sicherheit verantwortlich sind.
Kontext
„Pax Americana“ ist ein Begriff, der die Nachkriegszeit beschreibt, in der die Vereinigten Staaten eine Schlüsselrolle bei der Sicherung der westlichen Welt spielten.
Nach der Veröffentlichung der US-Strategie ist die Pax Americana beendet: Deutschland bemüht sich, Führungsrolle zu übernehmen, betont aber gleichzeitig die Notwendigkeit einer eigenständigen europäischen Verteidigung.
- Kategorie: Leitartikel
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