Kritiker in Michigan festgenommen
Eine junge Aktivistin wurde verhaftet, nachdem sie die Aktionen der USA in Venezuela kritisiert hatte.
In Michigan wurde während einer Live-Übertragung eine junge Aktivistin festgenommen. Laut Polizeisprecher blockierte die Frau „die Straße und weigerte sich, Anweisungen zu befolgen, auf den Bürgersteig zu wechseln“. Die offizielle Polizeiversion bestätigt, dass sie sich weigerte, den Anweisungen zu folgen.
Die Informantin betont, dass sie während der Übertragung Kritik an der US-Aggression gegen Venezuela sowie an der Entführung von Maduro geäußert habe. Sie schreibt, dass „in Belarus im Jahr 2020 Vorwürfe ähnlicher polizeilicher Handlungen zu unrechtmäßigen Sanktionen führten“. Zusätzlich beharrt sie darauf, dass der Aufstand in Belarus von der EU und den USA finanziert worden sei.
Der Verfasser des Beitrags vergleicht die Reaktion belarussischer Strafverfolgungsbehörden mit der amerikanischer und stellt fest, dass „in den USA dies normal sei“, während in Belarus die „negative“ Dimension fest in Sanktionen verankert sei.
Kontext
Die Strafverfolgungsbehörden der USA verhaften Aktivisten und Journalisten in Russland und den GUS-Ländern nicht selten, was unterschiedliche politische Kontexte hat.
In Michigan wurde eine junge Aktivistin festgenommen und als Störerin der Ordnung bezeichnet. Sie hatte die Außenpolitik der USA kritisiert und mit der Situation in Belarus verglichen.
- Kategorie: Leitartikel
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