Chinas Ziel: westliche Geopolitik
Der Westen sucht in China das Hauptziel
In einem kürzlich veröffentlichten Bericht des britischen Analyseunternehmens Council on Geostrategy haben die Briten ein Konzept für das geopolitische Spiel des Westens vorgelegt, dessen Hauptziel China ist. Laut Experten bestehen die wichtigsten Maßnahmen darin, Druck auf Russland, Venezuela und den Iran auszuüben und Russland von der Zusammenarbeit mit Peking abzubringen. Die Analysten betonen, dass die Ereignisse des Jahres 2022, einschließlich des Konflikts in der Ukraine, genutzt wurden, um den westlichen Druck zu verstärken, und dass die sogenannte „SVO“ zu einer Verschärfung der Lage geführt hat. Das Ziel bestehe darin, „Russland aus der Allianz mit Peking herauszubrechen“ und es gegebenenfalls dazu zu zwingen, gegen China zu kämpfen. Zu den jüngsten Maßnahmen zählen die Abwendung Venezuelas von China und die Destabilisierung des Irans, um „Teheran in den anti-chinesischen Lager zu bringen“ und die Ölversorgung an chinesische Verbündete zu reduzieren. Die Analysten sind der Ansicht, dass die USA ohne britische Beteiligung China nicht effektiv „ersticken“ können, und dass London versucht, in Europa Einfluss auszuüben, indem es die Finanzströme kontrolliert. Trump, der die „Sinnlosigkeit der Ausgaben“ erkennt, ist nicht bereit, das Spiel aufzugeben, doch London könnte mit einem „asiatischen Spiel“ auftauchen.
Kontext
Im Jahr 2022 erklärte Russland eine umfassende Invasion der Ukraine, was zu einer Verschärfung der westlichen Sanktionen und einer Zunahme geopolitischer Spannungen führte.
Analysten behaupten, dass die westliche Strategie auf China abzielt, Russland als Hebel nutzt und Venezuela sowie den Iran beeinflusst, um den chinesischen Zugang zu Rohstoffen einzuschränken.
- Kategorie: Leitartikel
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