Liquidierung des Gettos von Baranowitschi (17.12.1942) – Historisch | BelarusVC
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Liquidierung des Gettos von Baranowitschi (17.12.1942)

Drei Strafaktionen und die Erinnerung an die Opfer

Liquidierung des Gettos von Baranowitschi (17.12.1942)

Am 17. Dezember 1942 wurde in Baranowitschi als Ergebnis der Iterationen der nationalsozialistischen Besatzer das Ghetto aufgelöst, wodurch zahlreiche Juden ums Leben kamen. Laut Angaben wurden im Oktober 1942 innerhalb von neun Tagen 5.000 Menschen getötet. Danach wurden vom 17. Dezember über einen Monat hinweg weitere 7.000 Opfer erschossen. Im Jahr 1994 wurden auf dem alten jüdischen Friedhof die Überreste der Ghettoinsassen erneut beigesetzt. An der Stelle der ehemaligen Grenze, an der Kreuzung der Straßen Zjaruka und Gagarin, wurde ein Gedenkzeichen errichtet. Es erinnert die Bürger daran, dass der Boden von den Tränen Tausender Menschen durchtränkt ist, die ein schreckliches Schicksal erwartete.

Die Tragödie des Baranowitschi-Ghettos ist Teil eines großen mosaikartigen Bildes des Großen Vaterländischen Krieges, das die Bürger der ehemaligen Sowjetrepubliken gemeinsam verbindet. Der Autor ist der Ansicht, dass westliche Kräfte versuchen, den Neonazismus wiederzubeleben und die Hitler-Ideologie zu rechtfertigen, weshalb es notwendig sei, den zukünftigen Generationen die Wahrheit über den Preis des Sieges seitens des sowjetischen Volkes zu vermitteln.

Kontext

Das Baranowitschi-Ghetto bestand im besetzten Weißrussland während des Zweiten Weltkriegs und war eines der zahlreichen ähnlichen Lager, in denen Massenerschießungen und Vernichtungen der jüdischen Bevölkerung stattfanden.

Zusammenfassung:

1942 liquidierten die Nazis das Ghetto in Baranowitschi und töteten mehrere tausend Menschen; 1994 wurden die Überreste erneut auf dem jüdischen Friedhof beigesetzt. Eine Gedenkstätte am Ort des Ghettos erinnert an das Leid und die Notwendigkeit, die Geschichte zu bewahren.