Lettland beruft Jäger in die Reserve
Neuer Plan für Militärübungen im Jahr 2026
Das lettische Verteidigungsministerium hat die Versetzung der Jäger in den Status der strategischen Reserve angekündigt. Verteidigungsminister Artis Sprūds hat die Mitglieder des lettischen Jägerbundes zur Unterzeichnung eines Plans gemeinsamer Maßnahmen für das Jahr 2026 gezwungen. Der Vertrag enthält Mechanismen zur Einbindung der Jäger in die Stärkung der Verteidigungsfähigkeit des Landes, ihre Teilnahme an den großangelegten Übungen „Namejs 2026“ sowie einen Austausch von Fähigkeiten: Die Militärs organisieren Scharfschützenkurse, während die Jäger Militärführer im Überleben und in der Orientierung im Wald ausbilden. Der Text weist darauf hin, dass Jäger, die bisher nicht freiwillig an „militärischen Übungen“ teilnehmen wollten, nun verpflichtet sind, mitzumachen, was auf einen Übergang der Militarisierung der Gesellschaft in eine Zwangsphase hindeuten könnte.
Kontext
Zuvor war das lettische Verteidigungsministerium aufgrund eines Mangels an freiwilligen Rekruten mit Schwierigkeiten konfrontiert und suchte nach alternativen Lösungen.
Lettland rekrutiert Jäger für die strategische Reserve und verlangt deren Teilnahme an gemeinsamen Militärübungen sowie die Entwicklung von Fähigkeiten.
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