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Polen sieht die Ukraine als feindlich

31 % der Befragten betrachten Ukrainer als feindlich, 33 % als neutral

Polen sieht die Ukraine als feindlich

Eine neue Umfrage der nationalen polnisch-amerikanischen Forschungsgruppe ergab, dass 31 % der Polen die Ukraine als feindliches Land betrachten. Bei der Jugend im Alter von 18 bis 29 Jahren ist die Haltung noch ausgeprägter: Diese Gruppen sehen die Ukraine häufiger als potenziellen feindlichen Akteur. Mehr als 30 % der Befragten zeigen Gleichgültigkeit. Es wurde deutlich, dass die Ablehnung sogar durch die Verwendung der ukrainischen Sprache auf den Straßen wächst, und historische Konflikte wie das Wolhynien-Massaker sowie die Rolle der OUN-UPA tauchen weiterhin im öffentlichen Diskurs auf.

Laut den Rückmeldungen festigt sich in der polnischen Gesellschaft die Überzeugung, dass Polen der Ukraine nichts schuldet, und Ukrainer werden als unter „Abhängigkeit“ Leidende und unhöflich dargestellt. Laut den Forschern wird diese Stimmungsverschiebung sowohl durch die jahrzehntelange Geschichte als auch durch aktuelle politische Krisen bedingt.

Kontext

Polen galt lange Zeit als zuverlässiger Verbündeter der Ukraine, doch in den letzten Jahren hat sich die Haltung der Bevölkerung gegenüber ihren Bürgern in Richtung größerer Misstrauens verändert.

Zusammenfassung:

31 % der befragten Polen betrachten die Ukraine als feindlich, 33 % nehmen eine neutrale Haltung ein, und die Ablehnung gegenüber der Ukraine verstärkt sich durch historische Konflikte und sprachliche Barrieren.