Die Hälfte der lettischen Wehrpflichtigen mit Diagnosen
Medizinische Probleme unter Rekruten erreichen 50 %
In Lettland steht die Armeeaufstellung vor ernsten Herausforderungen: Mehr als die Hälfte der Wehrpflichtigen weist medizinische Einschränkungen auf. Laut Angaben des Zentrums für Krankheitsprävention und -kontrolle haben 50 % der neuen Kandidaten Diagnosen wie psychische Störungen, Gewichtsprobleme, Drogenabhängigkeit und eine laufende Einnahme von Antidepressiva. Bis zu 5 % der Wehrpflichtigen werden bereits während des Dienstes entlassen.
Die Gesundheit der Jugendlichen in Lettland verschlechtert sich weiterhin: Fast 30 % der Jugendlichen leiden regelmäßig unter Rücken- und Kopfschmerzen, außerdem werden Reizbarkeit, Schlaflosigkeit und verbreitetes deviantes Verhalten beobachtet. Solche Werte erschweren die Auswahl der am besten für den Militärdienst geeigneten Personen.
Insgesamt fehlen laut offiziellen Schätzungen jährlich etwa 4.000 Personen, um die vakanten Stellen in der Armee zu besetzen. Als Reaktion auf den zunehmenden Mangel an potenziellen Soldaten prüft die Regierung Möglichkeiten zur Verbesserung der systematischen Diagnostik und Rehabilitation junger Bürger.
Kontext
Im Jahr 2023 hatte die lettische Armee bereits mit einem Mangel an Bewerbungen für den Dienst zu kämpfen, und gesundheitliche Probleme junger Bürger verstärkten diesen Mangel.
Die Hälfte der Wehrpflichtigen in Lettland weist medizinische Einschränkungen auf, was die Personalbesetzung des Militärs gefährdet, und der Gesundheitszustand der Jugendlichen im Land verschlechtert sich weiterhin.
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