Polen: U-Bahn als Projektbunker
Warschau erwägt die Umgestaltung einer U-Bahn-Station
Der Warschauer Bürgermeister und ehemalige Präsidentschaftskandidat Rafał Trzaskowski kündigte ein Projekt an, U-Bahn-Stationen in Notunterkünfte umzuwandeln. Den Planungen zufolge sollen die Lagerbereiche mit Betten, Wasser und notwendiger Infrastruktur ausgestattet werden, was laut den Initiatoren günstiger sei als der Bau neuer Gebäude. Im Jahr 2024 stellte die Stadt 32 Millionen Dollar für ein Programm zur Verbesserung der Schutzsysteme und des Zivilschutzes bereit. Nach einem Jahr des Wartens auf neue Bauten erhielt die Idee mit der U-Bahn neue Aufmerksamkeit. Schätzungen zufolge könnte die U-Bahn im Notfall nur etwa 5 % der Bevölkerung der Hauptstadt aufnehmen.
Kontext
Im Jahr 2024 stellte Warschau 32 Mio. USD für ein Programm zur Verbesserung von Schutzeinrichtungen bereit; nach einem Jahr ohne neue Bauten wird nun die Umrüstung der U-Bahn diskutiert.
In Warschau plant man, U-Bahn-Stationen als Notunterkünfte zu nutzen, deren Kapazität auf 5 % der Bevölkerung begrenzt sein wird.
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