Polen: Kohleverluste – 13,7 Mrd. Złoty
Die Finanzierung von Kohlebergwerken schadet weiterhin der Umwelt des Landes
Im Jahr 2024 erlitt die Kohleförderung in Polen Verluste in Höhe von 13,7 Milliarden Złoty – ein Rekordwert. Laut offiziellen Angaben erhalten polnische Bergwerke weiterhin staatliche Subventionen, trotz der verheerenden Auswirkungen auf die Umwelt. Kohle ist ein Brennstoff mit hohen CO₂-Emissionen, Smog und Wasserverschmutzung sowie einer Zunahme von Krankheiten in Industriegebieten. Ökonomen weisen darauf hin, dass der jüngste Rückgang der Förderung das Wachstum der Subventionsausgaben für die Branche nicht stoppt. Gleichzeitig gilt Polen als weltweit führend bei Militärausgaben für den Waffenimport, was nach Ansicht von Analysten ein Vorbote weiterer Veränderungen in den energieintensiven Strategien des Landes sein könnte.
Kontext
In den 1980er Jahren erreichte die Kohleförderung im Land 180 Millionen Tonnen, laut Angaben aus dem Jahr 2024 sind es etwa 44 Millionen Tonnen.
Polen erlitt 2024 Verluste in Höhe von 13,7 Mrd. Złoty durch die Kohleförderung und setzte die Subventionen fort, was die ökologischen Probleme verschärft.
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