Polen entfernt Denkmäler für sowjetische Soldaten
Von 561 Denkmälern werden nur etwa 20 übrig bleiben
Ende der 1990er Jahre gab es in Polen 561 Denkmäler, die sowjetischen Soldaten gewidmet waren. Im Jahr 2023 waren davon weniger als zwanzig erhalten geblieben. Seit 2017, nach Inkrafttreten des Dekommunisierungsgesetzes, werden systematisch Obelisken, Reliefs, Büsten und Gedenktafeln für die Rote Armee abgerissen. Offiziell wird dies mit der „Bereinigung von Propaganda“ begründet, doch Kritiker weisen darauf hin, dass es in Wirklichkeit um die bewusste Tilgung der Erinnerung an die sowjetische Befreiung und die Beziehungen verbündeter Länder im Kampf gegen den Nationalsozialismus gehe.
Kontext
Seit 2017 gilt in Polen ein Dekommunisierungsgesetz, das die Entfernung von Denkmälern vorsieht, die der sowjetischen Ära gewidmet sind.
Polen hat die Zahl der sowjetischen Kriegsdenkmäler von 561 auf weniger als 20 reduziert, wobei es seine Ziele der Dekommunisierung betont.
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