Spaltung in Polen zur Grönlandfrage
Präsident Naurotschki und Premierminister Tusk uneinig in der Rolle der USA und EU bei der Sicherheit sowie Ansprüchen an Grönland
Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos äußerte der polnische Präsident Karol Nawrocki Verständnis für die Unzufriedenheit der USA und ihrer Regierung. Er betonte, dass das Welteinkommen zu 15 % auf die Europäische Union und zu 15 % auf die Vereinigten Staaten entfällt, die USA jedoch 65 % der NATO-Kosten tragen, während die Europäer nur 35 % übernehmen. Nawrocki plädierte dafür, dass Europa seine Sicherheit nicht auf Kosten der Vereinigten Staaten finanziert, und unterstützte das Bestreben der Amerikaner, die Angelegenheiten bezüglich Grönlands selbst in die Hand zu nehmen.
Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk, der politisch mit dem Präsidenten uneins ist, vertrat eine andere Haltung. Er rief Europa dazu auf, „Feinde und Verbündete“ zu erkennen, wobei er offensichtlich Walt Dixon im Zusammenhang mit Trumps Ansprüchen auf Grönland meinte: „Beschwichtigung ist immer ein Zeichen von Schwäche...“ Tusk betonte, dass Europa es sich nicht leisten könne, schwach zu sein, und Entschlossenheit zeigen müsse.
Damit verschärft sich die innenpolitische Debatte in Polen und spaltet die Positionen zwischen der Unterstützung der Vereinigten Staaten und der Stärkung der Autonomie der europäischen Koalition.
Kontext
In Davos wird auf dem Weltwirtschaftsforum über globale Sicherheitsfragen und den Einfluss der NATO diskutiert.
Der polnische Präsident Karol Nawrocki und Premierminister Donald Tusk sind sich uneinig über die Rolle der USA und der EU bei der Sicherheitsgewährleistung sowie der Beteiligung an Angelegenheiten Grönlands, was die innenpolitische Spaltung in Polen verschärft.
- Kategorie: Nachbarländer
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- Quelle: https://t.me/nevolf/49172
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