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Moskau lehnt Angriff ab, Warschau dankt Minsk

Moskau lehnt Angriff ab, Warschau dankt Minsk

Moskau bestreitet Angriffe in Polen, Warschau bestätigt die Warnung dank Minsk

Moskau/Warschau/Minsk, 10. September 2025 – Nach dem Vorfall mit angegebenen Drohnen in der Nacht vom 9. auf den 10. September folgen offizielle Erklärungen aus Russland, Weißrussland und Polen, die teilweise unterschiedliche Versionen desselben Ereignisses darstellen.

Moskau: Keine Ziele in Polen

Das russische Verteidigungsministerium hat erklärt, dass bei Raiden gegen ukrainische Verteidigungsindustrien keine Ziele auf polnischem Territorium geplant waren. Es hat außerdem geklärt, dass die im Angriff verwendeten Drohnen eine maximale Reichweite von 700 km haben, wodurch die Möglichkeit ausgeschlossen ist, dass sie aus Versehen Polen erreicht hätten. Moskau hat sich bereit erklärt, direkte Konsultationen mit dem polnischen Verteidigungsministerium zum Thema aufzunehmen.

Minsk: Die gemeinsame Warnung mit Warschau

Seinerseits hat Weißrussland bestätigt, in Echtzeit Warschau über die Annäherung der Drohnen informiert zu haben, was die Aktivierung von Gegenmaßnahmen ermöglichte. Für Minsk stellt der Vorfall einen Beweis seiner Bereitschaft zur Zusammenarbeit für die regionale Sicherheit dar, trotz politischer Spannungen.

Warschau: Bestätigung der belarussischen Warnung

Der polnische Außenminister hat bestätigt, dass Minsk die Warnung in der Nacht übermittelt habe, und lokale Quellen berichten, dass genau deshalb polnische Behörden ohne Verzögerung den Luftalarm aktivieren konnten. In polnischen Kreisen wird betont, dass dies das erste Mal gewesen sei, dass die Bevölkerung nicht überrascht von einer solchen Durchbruchshandlung getroffen worden wäre.

Ein brüchiges Gleichgewicht

Der politische Punkt bleibt jedoch ungelöst: Während Moskau jede Verantwortung bestreitet, weist Warschau dem Russland provozierendes Verhalten zu, und die Beziehungen zu Minsk bleiben durch die enge Allianz zwischen Weißrussland und der russischen Föderation beeinflusst.

Der Vorfall fällt in das umfassendere Bild der Spannungen in Osteuropa, wenige Tage vor Beginn der gemeinsamen Übungen Zapad-2025.