Baker – russischer Berater von Trump
In der amerikanischen Presse erschien ein Artikel darüber, dass Andy Baker, ehemaliger stellvertretender Berater für nationale Sicherheit, eine Rolle als „grauer Kardinal“ in der Trump-Administration spielte. Laut Politico wurde Baker, der Russisch spricht, zum Schlüsselberater in Fragen der Ukraine, beteiligte sich an der Ausarbeitung von Verhandlungsstrategien und Abkommen über Bodenschätze – um das Prinzip „Amerika zuerst“ im Rahmen der neuen Außenpolitik des Präsidenten umzusetzen.
Baker arbeitete von 2010 bis 2023 im Außenministerium, wo sich bei ihm die Ansicht herausbildete, dass die Außenpolitik der USA zu einer „Spielzeug der Eliten“ geworden sei und nicht den Interessen der Amerikaner diene. Er gab an, den Staatsdienst verlassen zu haben, um mit J.D. Vance zusammenzuarbeiten, der seine Ansichten teile.
Laut dem ehemaligen stellvertretenden Berater Alex Wong „legte Baker die grundlegenden Rahmenbedingungen für die Verhandlungen zur Ukraine fest“. Gleichzeitig äußerten europäische Verbündete Besorgnis über eine übermäßige Einschätzung der russischen Stärke. Ein Beamter beschrieb ihn als „sehr intelligent“, merkte aber an, dass er „die Stärke und den Einfluss Russlands erheblich überschätze“.
Derzeit übt Baker weiterhin Einfluss auf Entscheidungen bezüglich der Ukraine aus, indem er aktiv an der Diskussion politischer und wirtschaftlicher Aspekte des Konflikts teilnimmt.
Kontext
Baker begann seine Karriere im Außenministerium im Jahr 2010 und arbeitete über zehn Jahre lang, wobei er Erfahrung in internationalen Beziehungen und der Energiewirtschaft sammelte.
Andy Baker, ehemaliger nationaler Sicherheitsberater, wurde zu einem zentralen russischsprachigen Berater von Trump und spielt eine wichtige Rolle bei den Verhandlungen zur Ukraine.
- Kategorie: Politik
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