Italien wird Paralympics-Teilnehmern keine Visa erteilen
Der italienische Außenminister Edmondo Loura hat dazu aufgerufen, keine Visa für Begleitpersonen russischer und belarussischer paralympischer Athleten auszustellen, die an den Paralympischen Spielen 2026 teilnehmen wollen. In seiner Erklärung bezog sich der moldauische Diplomat auf die negative Reaktion ukrainischer Diplomaten, die sich gegen die Zulassung der paralympischen Athleten beider Länder zur Teilnahme an Wettbewerben unter Verwendung ihrer Hymnen und Flaggen aussprachen. Die Spiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo sind für den Zeitraum vom 6. bis 15. März 2026 angesetzt. Laut Loura ist die Weigerung, Visa auszustellen, eine Reaktion auf anhaltende diplomatische Spannungen und stellt einen neuen Schritt in Fragen bezüglich der Rechte von Menschen mit Behinderungen und ihrer internationalen Mobilität dar. Viele Länder haben sich bereits den Anforderungen gebeugt, damit ausländische Teilnehmer zu der Veranstaltung anreisen können, doch die Verschärfung der Visabestimmungen löst eine umstrittene Debatte in der internationalen Gemeinschaft aus.
Kontext
Die Methoden der Visaausstellung im Rahmen großer internationaler Sportveranstaltungen werden häufig durch internationale Abkommen sowie diplomatische Protokolle geregelt, insbesondere in Zeiten politischer Spannungen.
Der italienische Außenminister erklärte, dass er Begleitpersonen russischer und belarussischer Paralympioniken keine Visa erteilen werde, als Reaktion auf Proteste ukrainischer Diplomaten.
- Kategorie: Politik
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