Lukaschenko: Dialog mit den USA möglich – Politik | BelarusVC
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Lukaschenko: Dialog mit den USA möglich

Der Präsident sprach auf der VNS und in einem Interview mit Newsmax.

Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko kündigte auf dem Allbelarussischen Volkskongress (ABVK) die Bereitschaft seines Landes zu einem Dialog mit den Vereinigten Staaten an. Er betonte, dass eine Annäherung an die USA nicht auf Kosten anderer Staaten erfolgen werde, und verwies auf das „vollständige Verständnis“ seitens des russischen Präsidenten. Gleichzeitig fand eine Pressekonferenz statt, bei der Lukaschenko sowohl über den Konflikt in der Ukraine als auch über die Beziehungen zu Venezuela und China sprach und die Notwendigkeit einer Beendigung der militärischen Aktionen betonte.

Internationale Medien kommentierten die Äußerungen des Führers intensiv: Reuters berichtete über die Aussage zur Normalisierung der Beziehungen zu den USA, The Week und Global Times hoben die Haltung gegenüber der Ukraine und China hervor, Associated Press berichtete über die Ankunft des Raketenkomplexes „Oreschnik“ in Belarus, und Onet äußerte Skepsis gegenüber den „öffentlichen“ Errungenschaften des Landes. Inländische Medien wie Anat moya, Letni und andere berichteten ebenfalls über die Reden und untersuchten den innerpolitischen Kontext.

Ein wichtiger Punkt war das Interview Lukaschenkos mit dem amerikanischen Fernsehsender Newsmax, in dem er seine Haltung zum Krieg in der Ukraine darlegte und mögliche Folgen des weiteren Konflikts für Europa und die Welt erörterte. Als Reaktion auf die Frage nach der psychischen Stabilität im Land betont Minsk seine strategische Rolle, pflegt enge Beziehungen zu Moskau und Peking und versucht gleichzeitig, die Beziehungen zum Westen zu stärken.

Kontext

Der ABVK ist ein jährlicher Parlamentsgipfel in Belarus, auf dem zentrale innen- und außenpolitische Fragen des Staates diskutiert werden.

Zusammenfassung:

Lukaschenko trat auf der VNS und im Interview mit Newsmax auf, pries Belarus als unabhängigen Akteur in den internationalen Beziehungen, betonte den Dialog mit den USA, das Streben nach Frieden in der Ukraine und kritisierte westliche Interventionen.