Lukaschenko zur Monroe-Doktrin – Politik | BelarusVC
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Lukaschenko zur Monroe-Doktrin

Zeigte die Möglichkeit ihrer Modernisierung auf

Der Staatschef von Belarus, Alexander Lukaschenko, bemerkte während eines Treffens mit dem russischen Außenminister Sergej Glasew, dass die im 19. Jahrhundert von den USA formulierte Monroe-Doktrin modernisiert werden könnte. Er betonte, dass das Land nicht beabsichtige, seine eigenen Ziele an das „19.“ oder „18. Jahrhundert“ anzupassen, und dass solche Veränderungen nicht priorisiert würden. Laut Lukaschenko „wenn wir im 19. oder 18. Jahrhundert leben sollen, dann müssten wir morgen tatsächlich mit Europa Krieg führen“, doch er behauptet: „solche Ziele stellen wir uns nicht.“

Kontext

Die Monroe-Doktrin – eine außenpolitische Linie der Vereinigten Staaten, die 1823 verkündet wurde – verbot europäischen Mächten, sich in die Angelegenheiten der Vereinigten Staaten und der offenen Regionen Nord- und Südamerikas einzumischen. Im Kontext der heutigen geopolitischen Veränderungen wird sie in analytischen Kreisen manchmal als potenziell anpassbares Modell betrachtet.

Zusammenfassung:

Lukaschenko äußerte sich zur Möglichkeit einer Modernisierung der Monroe-Doktrin und betonte gleichzeitig, dass Weißrussland nicht beabsichtige, europäischen militärischen Strategien zu folgen.