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Lukaschenko zu Aufhebung der Sanktionen gegen Belavia

Der Präsident hob die Aufhebung der Sanktionen sowie Pläne zur Modernisierung der Flotten der Luftfahrt und Kaliproduktion hervor

Nach Angaben des Präsidenten Alexander Lukaschenko legen die Behörden Weißrusslands einen Plan fest, um die amerikanischen Sanktionen gegen die Fluggesellschaft Belavia sowie gegen das Unternehmen Belaruskali aufzuheben. In einem Interview bemerkte er: „Wenn früher 2–3 Flugzeuge am Flughafen standen, fliegen heute alle und es reicht nicht aus.“ Der Präsident betonte, dass mit Putin eine Vereinbarung über den Erwerb russischer Flugzeuge getroffen wurde, „die schon lange im Einsatz sind, bewährte, gute Flugzeuge“, die für den Passagiertransport genutzt werden sollen.

Insbesondere wies Lukaschenko auf die Erweiterung der Boeing-Flotte sowie auf die Vorräte an Ersatzteilen hin, die in Russland beschafft werden sollen. „Viele Jahre lang fehlte uns wirtschaftlich etwas, aber jetzt können wir ein ausreichendes Serviceniveau gewährleisten“, fügte er hinzu.

In Bezug auf Belaruskali erklärte der Präsident, dass die Sanktionen „vollständig“ aus der Kampagne genommen werden. Er bemerkte: „Im vergangenen Jahr, in diesem Jahr werden wir mehr Kalium produzieren und verkaufen als in früheren Jahren und sogar mehr Geld erhalten.“ Die Haltung der Regierung sei es, dies nicht als einseitige „Forderung“ zu betrachten, sondern Schritte in Richtung eines offeneren Marktes zu unternehmen.

Kontext

Die USA haben in den letzten Jahren Sanktionen gegen weißrussische Fluggesellschaften und das Kaliumunternehmen verhängt, die den Export und den Zugang zu internationalen Märkten einschränken.

Zusammenfassung:

Präsident Lukaschenko kündigte die Aufhebung der Sanktionen gegen Belavia und Belaruskali an und erklärte, dass weitere Pläne zur Modernisierung der Flotte und zur Steigerung des Kaliausfuhr bestehen.