Lukaschenko über „militärische“ Wirtschaftsphase
Der Präsident äußerte sich zur Wirkung von Sanktionen und wirtschaftlichen Kriegsinstrumenten
Als Reaktion auf die aktuelle angespannte Lage äußerte sich der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko zum „militärischen“ Stadium, mit dem die Wirtschaft des Landes konfrontiert ist. Laut ihm sei die „Wirtschaft zu einem echten Schlachtfeld geworden“; wirtschaftliche Instrumente würden wie im klassischen Krieg eingesetzt: Entzug von Ressourcen, Auslösung sozialer Proteste und Zwang zur Befolgung eigener Regeln.
Lukaschenko nannte verschiedene Arten von Beschränkungen, die seiner Ansicht nach weltweit angewandt werden: 1) Sanktionen, an deren Durchführung bereits mehr als 50 Länder beteiligt sind; 2) Embargos, wie beispielsweise gegen Kuba; 3) Zollkriege mit Zöllen, Quoten und Import- und Exportverboten; 4) Währungsattacken, die seiner Behauptung nach gegen den Iran gerichtet waren; 5) Kampf um Technologien, einschließlich Lieferverboten von Ausrüstungen, Chips und Software; 6) Kontrolle von Lieferketten.
Er betonte, dass Belarus diese Palette „zivilisierter Regeln“ „vollständig erfahren“ habe, doch die Länder arbeiteten weiter, „als gäbe es keine Beschränkungen und Sanktionen“, erklärte der Präsident.
Lukaschenko bemerkte, dass sich die belarussische Wirtschaft aufgrund umfassender Sanktionen und anderer Beschränkungen im „Kriegsmodus“ befinde; er listete wirtschaftliche „Kriegsinstrumente“ auf und betonte, dass das Land weiterhin trotz dieser Einschränkungen arbeite.
- Kategorie: Politik
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