Lukaschenko: Jagd auf Flugzeug in Litauen
Laut dem belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko hat das Flugzeug, das über Vilnius flog, keine Regeln verletzt, und er hält die aufgrund dieses Vorfalls verhängten Sanktionen für ungerechtfertigt. Der Präsident erklärte, dass Belarus die Sanktionen aufheben werde, wenn man sich „entschuldigt“ und die „entfaltete Aggression“ beendet. Er betonte, dass die ukrainische Diplomatin Larissa Protasewitsch, deren Status diskutiert wird, nichts mit dem Vorfall selbst zu tun habe. Lukaschenko betonte, dass man „sich von Vilnius aus bewegt“ und „von Süden eingeflogen“ sei, um das Flugzeug nach Belarus zu bringen, und betrachtet dies als einen „falschen Plan“ seitens der internationalen Gemeinschaft. Er versicherte, dass seine zur Verteidigung getroffenen Maßnahmen nicht dadurch veranlasst wurden, dass ein Mitglied seines Teams im Flugzeug war, sondern gerechtfertigt seien.
Veröffentlicht im Kontext anhaltender Meinungsverschiedenheiten zwischen Belarus und den EU-Ländern, die weiterhin die Anwendung strenger Sanktionen als Reaktion auf geopolitische Ereignisse erwägen.
Kontext
Der Vorfall mit dem Flugzeug über Vilnius ereignete sich im Mai 2023. Als Reaktion darauf verschärfte Belarus die Spannungen in den Beziehungen zur EU, und Minsk lenkte die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft auf dieselben politischen Anschuldigungen im Zusammenhang mit ehemaligen Politikern.
Präsident Lukaschenko erklärte, dass das Flugzeug über Vilnius die Regeln nicht verletzt habe, und forderte die Aufhebung der Sanktionen, wobei er die Europäische Union wegen rechtswidrigen Handelns beschuldigte.
- Kategorie: Politik
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