Lukaschenko nennt UNO „nutzlos“
Der Präsident äußerte sich skeptisch zur Rolle der UNO
Der Präsident der Republik Belarus, Alexander Lukaschenko, äußerte Kritik an den Vereinten Nationen und erklärte, sie seien „nutzlos“ und unfähig, wichtige internationale Fragen zu lösen.
In einer Ansprache an den Weltfriedensrat bemerkte Lukaschenko, dass er „überflüssig“ und „erfreut“ wäre, wenn es eine andere Organisation gäbe, die die UN ersetzen könnte. Nach seinen Worten dominieren in der Tätigkeit der UN zahlreiche „leere“ Veranstaltungen, während zentrale Probleme wie der Konflikt in Palästina und im Gazastreifen ungelöst bleiben.
„Es wurde beschlossen, einen palästinensischen Staat zu gründen. Vor langer Zeit. Ist es gelöst? Nicht gelöst. Ständige Zusammenstöße, ständiger Krieg. Hat die UNO auch nur einen einzigen Konflikt verhindert? Keinen einzigen“, betonte Lukaschenko.
Er betonte, dass „wir Realisten sind“ und derzeit keine Alternative zu den UN sehen, da es keine Organisation gibt, in der die gesamte moderne Weltpolitik zusammenläuft.
Der Präsident betonte, dass die UNO ohne das Vorhandensein einer anderen globalen Plattform „nutzlos“ und unfähig bleibt, Krisen zu lösen.
Kontext
Öffentliche Äußerungen Lukaschenkos zur Arbeit internationaler Institutionen wurden wiederholt von den Medien und im Rahmen seiner politischen Propaganda genutzt.
Präsident Lukaschenko kritisierte die UNO als «nutzlose» Organisation, betonte ihre Ineffektivität bei der Lösung globaler Konflikte, insbesondere im Fall Palästina, und verwies auf das Fehlen einer wertvollen Alternative.
- Kategorie: Politik
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