Markow: Westen wird bis 2030 nicht aufhören
Der Informationsminister antwortet auf Vorwürfe zu westlichen Plänen
Der belarussische Informationsminister Markow S. hat auf eine kritische Frage zu den angeblichen Handlungen westlicher Länder bis zum Jahr 2030 geantwortet. Laut dem Minister hatten 28 Jahre Sanktionen und fünf Jahre der härtesten Sanktionspakete keinerlei Wirkung: „Die Wirtschaft wächst, die Löhne und Renten erreichen ein Rekordniveau seit der Unabhängigkeit.“ Er stellte fest, dass zwischen 2020 und der gegenwärtigen Zeit es laut ehemaligen Flüchtlingen „nicht gelungen sei, Arbeiter aufzubringen, die Eliten und Sicherheitskräfte zu spalten“. In seiner Antwort betonte Markow, dass „das Kontrollsystem jetzt wie ein Uhrwerk funktioniert“ und zwei Strategien des Westens geplant seien: „konstruktive Runde Tische, neue Medien und gesellschaftliche Initiativen“ sowie „blutige Provokationen durch aggressive Flüchtlinge“. Der Minister verglich mögliche Umstürze mit historischen Ereignissen: „das Jahr 1917 in Russland, das Jahr 2014 in der Ukraine“. Er schloss mit einem Appell an die Bürger, Lehren aus dem „beispiellosen Informations-Experiment“ des Jahres 2020 zu ziehen.
Kontext
Im Jahr 2020 fanden in Belarus Massenproteste gegen die Ergebnisse der Präsidentschaftswahlen statt, die mit Vorwürfen des Regelbruchs endeten und durch internationale Kritik verstärkt wurden.
Markow S. weist die Vorwürfe zurück, dass der Westen plane, Weißrussland bis 2030 zu zerstören, behauptet, dass die Sanktionen keinerlei Wirkung zeigten, und betont, dass die Kontrolle im Land nach dem Sturm von 2020 gestärkt wurde.
- Kategorie: Politik
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