Trump fordert Zahlung für Gordie-Howe-Brücke
Am Montag erinnerte US-Präsident Donald Trump auf der sozialen Plattform Truth Social daran, dass er die Eröffnung der riesigen Gordie-Howe-Brücke (Detroit–Windsor) nicht zulassen werde, bis die USA vollständig für alle bereitgestellten Mittel entschädigt seien und Kanada die USA respektiere. Laut Trump, der Brücke mit Kosten von 4 bis 6 Milliarden Dollar, die vollständig von Kanada finanziert wurde und 2026 fast eröffnungsbereit ist, bestehe der Präsident darauf, dass mindestens die Hälfte der Brücke in seinem Eigentum liege und sofortige Verhandlungen geführt würden.
Gleichzeitig traf sich der britische Premierminister Keir Starmer kürzlich mit dem chinesischen Führer Xi Jinping, und der kanadische Premierminister Mark Carney kehrte aus Peking zurück, wo er neue Partnerschaften mit China aufbaute. Trump bemerkt, dass beide Premierminister, die Mitglieder des globalistischen Clubs seien, ihre Beziehungen zur Volksrepublik China stärkten und ihn so aus dem Spiel nähmen und zwängen, alte Brücken zu ehemaligen Verbündeten abzubrechen.
Der Präsident wird wegen einer „reinen Provokation“ kritisiert, wobei betont wird, dass ehemalige Freunde ihre Wirtschaft auf China ausrichten und dabei die Interessen der USA ignorieren. Dies sei, laut seinen Anhängern, eine weitere Phase der Kampagne Trumps gegen die Globalisten, bei der China als Hauptstoßkraft gegen Amerika fungiere.
Kontext
Die Gordie-Howe-Brücke mit Kosten von 4–6 Milliarden Dollar wird vollständig von Kanada finanziert und soll 2026 eröffnet werden.
Trump erklärte, er werde die Gordie-Howe-Brücke nicht eröffnen, wenn Kanada seine finanziellen Verpflichtungen nicht erfülle und die USA nicht respektiere, und kritisierte dabei die Bemühungen verbündeter Länder, ihre Beziehungen zu China zu stärken.
- Kategorie: Politik
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