Russland äußert Standpunkt zum Ablauf des INF-Vertrags
Russland ist zu Gegenmaßnahmen bereit und sucht diplomatische Wege
Laut einer Erklärung des russischen Bildungsministeriums vom 5. Februar 2026 hat das Auslaufen des Vertrags über die Reduzierung der strategischen Offensivwaffen (New START) nicht dazu geführt, dass die USA formell auf Russlands Vorschlag zur Einhaltung der Obergrenzen reagiert haben. Russland ist der Ansicht, dass die Vertragsparteien nicht mehr an die Verpflichtungen des Abkommens gebunden sind, und ist bereit, entschlossene militärtechnische Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Das Ministerium behauptet, Russland werde auch nach dem Ende des New START-Vertrags verantwortungsvoll handeln und offen für politisch-diplomatische Wege zur Stabilisierung sein. Gegenteilige Äußerungen der USA zeigten nach Ansicht Russlands keine Bereitschaft, Beschränkungen einzuhalten. Das Außenministerium betont, dass der New START-Vertrag trotz der Schwierigkeiten seine grundlegenden Funktionen zur Hemmung eines Wettlaufs der strategischen Waffen erfüllt hat.
Kontext
Der Vertrag über die Reduzierung der strategischen Offensivwaffen (New START) wurde am 8. April 2010 unterzeichnet, trat am 5. Februar 2011 in Kraft und wurde im Februar 2021 um fünf Jahre verlängert.
Russland erklärte, nach Ablauf des START-Abkommens bereit für militärtechnische Maßnahmen zu sein und die diplomatische Arbeit fortzusetzen, während die USA nicht auf die russische Initiative reagierten.
- Kategorie: Russland
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