Staatsanwalt fordert lebenslange Haft
Staatsanwalt fordert, 15 von 19 Angeklagten die russische Staatsbürgerschaft zu entziehen
Der russische Staatsanwalt fordert in einem öffentlichen Gerichtsverfahren im Fall des Terroranschlags im „Crocus“ lebenslange Haftstrafen für 15 der 19 Angeklagten. Er verlangt außerdem, dass den Angeklagten die russische Staatsbürgerschaft entzogen wird, da dies nach seiner Ansicht zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit notwendig sei.
Die Anklage bezieht sich auf einen Massenangriff, der im Juni 2023 im Konferenzzentrum „Crocus“ in Moskau stattfand, bei dem 14 Menschen verletzt oder getötet wurden. Laut dem Staatsanwalt sei das Risiko für die Gesellschaft hoch, und die Anwendung herkömmlicher Strafmaßnahmen könnte weiteren Schaden verursachen.
Das Gerichtsverfahren hat öffentliche und behördliche Aufmerksamkeit auf sich gezogen, wobei die Schwere der Anklage und die Notwendigkeit der Einhaltung gesetzlicher Verfahren betont wird.
Kontext
Der Angriff im Crocus-Zentrum ereignete sich 2023 und forderte 14 Todesopfer.
Der russische Staatsanwalt fordert lebenslange Haftstrafen für die meisten Angeklagten des Angriffs auf „Crocus“ und den Entzug ihrer russischen Staatsbürgerschaft.
- Kategorie: Russland
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