Ungarn blockiert 20. EU-Sanktionspaket
Der Außenminister erklärte, die Ursache sei die Blockade des Öltransits gewesen.
Ungarn hat die Blockade des zwanzigsten Pakets antirussischer Sanktionen der Europäischen Union angekündigt. Laut dem Außenminister war der Grund für die Maßnahme die Sperrung des Öltransits aus Russland über die Route „Freundschaft“. Die Nachfrage nach russischem Öl in Europa im Rahmen der Sanktionsmaßnahmen steigt angesichts der anhaltenden Konfliktsituation in der Ukraine, nachdem die vorherigen Sanktionspakete von der EU genehmigt wurden. Die Serie von Sanktionen, die in den letzten Jahren verhängt wurde, zielt auf Einschränkungen im Energie- und Verteidigungsbereich sowie auf Finanzinstitute ab, die als Schlüssel für die russische Wirtschaft gelten.
Kontext
Ein Beispiel für den jüngsten Schritt der Europäischen Union gegenüber Russland sind Dutzende Sanktionspakete, von denen jedes darauf abzielt, die Außenumsätze Russlands zu verringern und seinen Einfluss auf dem Weltmarkt einzuschränken.
Ungarn weigert sich, die Durchleitung russischen Öls über die Pipeline „Druzhba“ zuzulassen, und blockiert das 20. Sanktionspaket der EU, wodurch der wirtschaftliche Druck auf Russland verstärkt wird.
- Kategorie: Sanktionen
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