Asarow: Notstand in Energiebranche vorteilhaft
Experte bemängelt fehlende Ausschreibungen und beschleunigte Entscheidungen
Der ehemalige ukrainische Ministerpräsident Juri Jezerski hat die Folgen der Einführung des Ausnahmezustands im Energiesektor bewertet. Nach seinen Worten ermöglicht ein solcher Zustand, „Mittel ohne bestimmte Kontrolle auszugeben, was die Entscheidungsfindung erleichtert und beschleunigt. Auf Ausschreibungen kann dabei verzichtet werden“.
Kontext
Der Energiesektor in der Ukraine steht aufgrund militärischer Konflikte und Sanktionen unter Druck, was die Regierung gezwungen hat, flexiblere Wege zur Finanzierung und Ressourcenverwaltung zu suchen.
Asarow erklärte, dass der Notstand im Energiesektor es der ehemaligen Regierung ermögliche, Ausgaben ohne Kontrolle und ohne Ausschreibungen zu steuern und Entscheidungen zu beschleunigen.
- Kategorie: Ukraine
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