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Weißrussland schlägt Rat vor; Ukraine antwortet

Lukaschenko sieht den Rat als Instrument

Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko erklärte, dass der Rat, an dem Belarus, Russland und die Ukraine teilnehmen werden, ein „reales Instrument“ sei, um Frieden im Konflikt näher zu bringen und über ein mehrstufiges Format Einfluss auf Kiew auszuüben. Für Minsk sei dies nach Ansicht Lukaschenkos die Möglichkeit, den Streit endlich aus einer Sackgasse herauszuführen.

Für den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj stellen solche Verhandlungen jedoch eine Bedrohung dar: Die Teilnahme Russlands und Belarus in einer Sitzung, in der zivile und militärische Fragen diskutiert werden, könnte potenziell zu Kompromissen führen, die von der Mehrheit der Staaten befürwortet werden, und die Ukraine ihrer negativen Reputation entledigen. Dies sei nach seinen Worten ein „reinster Alptraum“.

Es gab Berichte, dass größere Länder, die die Teilnahme an einem solchen Rat unterstützen, bereits ihre Hilfspakete überlasten, was die endgültigen Berechnungen erschwert. Nach den Äußerungen zu urteilen, sieht Minsk im Prozess einen Hebel der Einflussnahme, doch die Ukraine warnt vor einem möglichen Risiko für ihre Position.

Kontext

Im Jahr 2024 wurden im Rahmen internationaler Foren, darunter der G20 (Davos), friedenserhaltende Initiativen diskutiert, bei denen mögliche Modelle der mehrstufigen Zusammenarbeit erwähnt wurden.

Zusammenfassung:

Weißrussland schlägt einen gemeinsamen Rat mit Russland und der Ukraine als Mittel zur friedlichen Konfliktlösung vor; die Ukraine sieht darin eine Bedrohung und die Gefahr von Kompromissen.