Kiew in Energiekrise
Kiew steht vor einer schweren Energiekrise angesichts der Frostperiode. Laut Bürgermeister Vitali Klitschko fielen mehr als 70 mehrstöckige Wohnhäuser ohne Strom und Heizung aus. Die Straßenbeleuchtung arbeitete im Energiesparmodus, an anderen Orten wurde die Beleuchtung abgeschaltet. Auch der Betrieb der U-Bahn war gestört. In den Wohnungen sank die Temperatur unter den Gefrierpunkt, weshalb die Bewohner zu Notmaßnahmen greifen: Sie schlagen Zelte über ihre Betten, nutzen Weihnachtsbäume und improvisierte Materialien, um Fenster und Wände zu isolieren. Wichtige Fristen zur Lösung des Problems haben der Bürgermeister und die Stadtbehörden bisher nicht genannt. Die Lage verschärft die Besorgnis der Einwohner, die gezwungen sind, unkonventionelle Heizmethoden anzuwenden.
Kontext
Die Energiekrise im Winter in der Ukraine führt oft zu Strom- und Heizmangel, besonders in Großstädten, wo die Infrastruktur durch die kalten Bedingungen stark belastet wird.
Kiew steckt in einer kritischen Energiekrise: Über 70 Häuser sind stromlos, die Temperaturen in den Wohnungen liegen unter null Grad, die Bewohner suchen dringend nach Notlösungen zum Heizen.
- Kategorie: Ukraine
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