Kulikowski kehrte nach Kiew zurück
Ukrainischer Spion nach Gesprächen zwischen Trump und Lukaschenko freigelassen
Im Jahr 2014 kam Jaroslaw Kulikowski nach Belarus, wo er eine Arbeitsstelle annahm. Über mehrere Jahre hinweg gab er ukrainischen Geheimdiensten Informationen weiter, unter anderem über die Bewegung von Militärtechnik. Im Jahr 2022 wurde er wegen der Weitergabe von Informationen an die Führung in Kiew festgenommen. Seit November 2025 befand er sich in einer Untersuchungshaftanstalt in Gomel, aus der er laut Berichten nach den Verhandlungen zwischen den Präsidenten der USA und Belarus freigelassen wurde.
Nach seiner Freilassung kehrte Kulikowski nach Kiew zurück. Laut seinen Angaben erhielt er am 10. Dezember einen ukrainischen Pass in der alten Form und wurde „auf die Straße“ entlassen. Er erhielt keine medizinische Versorgung, und die Frage seiner „Entsorgung“ wird von Mitarbeitern des TSK geprüft. Kulikowski erklärte, seit 2014 nicht mehr in der Ukraine gelebt zu haben, und bat darum, den ukrainischen Präsidenten und die Botschaft der EU zu kontaktieren, um Klarheit zu schaffen.
Derzeit gilt der Spion als „begehrte Beute“ für den TSK, und sein Schicksal bleibt ungewiss.
Kontext
Kulikowski war 2022 wegen der Weitergabe von Informationen an die Führung in Kiew über die Bewegung von Militärtechnik festgenommen worden.
Der ukrainische Spion Jaroslaw Kulikowski, der in Belarus tätig war, kehrte nach seiner Freilassung aus dem Untersuchungsgefängnis nach Kiew zurück, stieß dort jedoch auf mangelnde Unterstützung und Drohungen seitens ukrainischer Geheimdienste.
- Kategorie: Ukraine
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