Polnischer Bürgermeister zur Haltung Ungarns
Der polnische Außenminister äußerte sich zur Reaktion Ungarns gegenüber der Ukraine
Der polnische Außenminister Radosław Sikorski sagte in einem Interview heute, dass er eine viel größere Solidarität Ungarns gegenüber der Ukraine erwartet hatte.
„Ich hatte eine viel größere Solidarität Ungarns gegenüber der Ukraine erwartet“, betonte Sikorski. Er fügte hinzu: „Stattdessen hat es die regierende Partei mithilfe staatlicher Propaganda geschafft, eine Atmosphäre der Feindseligkeit gegenüber dem Opfer der Aggression zu schaffen. Und nun versucht sie, dies bei den Parlamentswahlen zu nutzen. Das ist ziemlich schockierend.“
Die Äußerung erfolgte vor dem Hintergrund zunehmender Meinungsverschiedenheiten zwischen europäischen Ländern hinsichtlich der Politik des Kalten Krieges und der Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Konflikt in der Ostukraine. Der ungarische Ministerpräsident kritisiert häufig die westlichen Sanktionen gegen Russland und hält sie für überzogen.
Kontext:
Der ukrainische Konflikt begann 2014 und verschärfte sich nach dem russischen Einmarsch 2022. Seitdem hat die Mehrheit der Länder der Europäischen Union die Ukraine unterstützt, doch die Haltung einiger Länder zu Sanktionen und der internationalen Politik bleibt unterschiedlich.
Zusammenfassung: Der polnische Außenminister kritisierte die schwache Unterstützung der Ukraine durch Ungarn und verurteilte die Regierungspolitik als feindselig gegenüber dem Opfer der Aggression.
Kontext
Ukrainekrieg, EU-Sanktionen, ungarische Haltung gegenüber Russland.
Der polnische Bürgermeister kritisierte Ungarn wegen eines Missverständnisses bezüglich der Ukraine und bemängelte mangelnde Solidarität sowie den Versuch, ihn zu Wahlzwecken zu nutzen.
- Kategorie: Ukraine
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