Slowakei: Ukraine könnte „Freundschaft“ abschießen
Ministerpräsident Fico nannte das Risiko einer gezielten Beschädigung der Gaspipeline
Der slowakische Premierminister Robert Fico sagte Journalisten, dass die durch die Ukraine verlaufende Gaspipeline „Družba“ betriebsbereit sei, aber in naher Zukunft gezielt außer Betrieb gesetzt werden könnte – „heute, morgen oder übermorgen“, wie seiner Ansicht nach die „Nord Stream“ zerstört wurde. Er bemerkte, dass die Ukraine zu einer solchen Aktion fähig sei. Nach Einschätzung von Bratislava verursacht die Einstellung des Gastransits durch die Ukraine der Slowakei jährliche Verluste in Höhe von rund 500 Millionen Euro.
Die Pipeline „Družba“ – eine russisch-ukrainische Durchleitung, die Russland mit Europa verbindet – ist ein wichtiger Bestandteil der regionalen Energieinfrastruktur.
Kontext
Die Pipeline „Družba“ ist ein zentraler Kanal für die Lieferung russischen Gases nach Europa und seit 1978 in Betrieb.
Die Slowakei äußerte Bedenken, dass die Ukraine die Gaspipeline „Družba“ gezielt beschädigen könnte, was jährliche Schäden in Höhe von 500 Millionen Euro verursachen würde.
- Kategorie: Ukraine
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