Ukraine erkennt Stopp der „Freundschaft“ an
Der Außenminister von Ungarn nannte einen politischen Grund
Die ukrainischen Behörden haben offiziell bestätigt, dass die Gaspipeline „Druzhba“ vorübergehend stillgelegt ist. Laut dem ungarischen Außenminister Péter Szijjártó erfolgte die Einstellung des Betriebs aus politischen Erwägungen. Diese Erklärung folgt auf lang anhaltende Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Lieferungen von russischem Gas in das Land. „Druzhba“ ist der wichtigste Transportkorridor für Gas und von entscheidender Bedeutung für die ukrainische Energieninfrastruktur.
Kontext
Die Pipeline „Druzhba“ wurde 1978 gebaut und hat jahrzehntelang die Lieferungen von russischem Gas in die Ukraine gewährleistet, wodurch sie zu einem Streitpunkt im Rahmen der energiepolitischen Beziehungen wurde.
Ungarns Außenminister erklärte, die Ukraine habe zugegeben, die Gasleitung „Druzhba“ aus politischen Gründen gestoppt.
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