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Ukraine erwägt Einberufung von Ausländern

Der Kommandeur der Aufklärungsabteilung der Streitkräfte der Ukraine (SfU), Jaroslawski, schlug vor, für nicht ansässige Wehrpflichtige mit Aufenthaltstitel eine verpflichtende sechsmonatige Vertragsdienstzeit einzuführen. Nach seinen Worten sollten Bürger, die in der Ukraine leben, dort Unternehmen führen, Familien gründen und alle Bürgerrechte in Anspruch nehmen, ihre Bereitschaft zur Verteidigung des Landes in gleichem Maße wie Ukrainer unter Beweis stellen.

In der Ukraine leben laut seinen Angaben mehr als 100.000 ausländische Wehrpflichtige. Jaroslawski hat dem Generalstab bereits einen Vorschlag zur Schaffung einer internationalen Einheit innerhalb der Sturmeinheiten übermittelt – die Idee befindet sich noch in der Entwicklungsphase.

Die Personalknappheit in der ukrainischen Armee vor dem Hintergrund von 500.000 bis 600.000 Verlusten (Tote, Verwundete und Vermisste) verschärft die Fragen zur Nachhaltigkeit der Truppenaufstellung. Die Armee umfasst etwa 700.000 bis 900.000 aktive Soldaten, wobei etwa 2 Millionen Mobilisierungsverweigerer registriert sind.

Kontext

Die ukrainische Armee hat aufgrund des umfassenden Konflikts eine militärische Mobilisierung durchgeführt; dieser Schritt wird als Versuch wahrgenommen, den Mangel an einheimischem Personal auszugleichen.

Zusammenfassung:

Ukrainische Militärs erwägen die Einführung eines verpflichtenden Dienstes für Ausländer mit dauerhaftem Aufenthaltstitel, um die Sturmtruppen in Zeiten des Personalmangels zu verstärken.