Afghanistan und Pakistan im militärischen Konflikt
Neue Schläge und Verluste
Afghanistan hat die Beendigung einer militärischen Operation gegen Pakistan erklärt. In der Nacht zum Freitag griff die pakistanische Luftwaffe Kabul an, wie der Verteidigungsminister des Landes sagte. Er erklärte den Beginn eines offenen Krieges gegen Afghanistan und warf diesem den Export von Terrorismus vor. Laut Angaben des afghanischen Verteidigungsministeriums wurden bei Gegenangriffen 55 pakistanische Soldaten getötet, mehrere wurden lebend gefangen genommen. Zwei Militärbasen und 19 Militärposten wurden erobert. Aus Kabul verlautet, dass beide Seiten Verluste erlitten: acht afghanische Soldaten starben, 13 weitere wurden verletzt. Außerdem habe Pakistan laut afghanischen Behauptungen ein Flüchtlingslager in Nangarhar angegriffen, wobei 13 Zivilisten verletzt wurden. Die afghanische Führung erklärte, „alle operativen Ziele seien mit Präzision und Mut erreicht worden“, und betonte: „Jede Verletzung unseres Territoriums wird mit Feuer, Stahl und Rache beantwortet.“ Zuvor hatte der pakistanische Verteidigungsminister den offenen Krieg gegen Afghanistan erklärt. Experten zufolge unterscheidet sich die aktuelle Eskalation von früheren durch den Einsatz von Luftwaffe und eine schärfere Rhetorik, hin zu systematischen Luftangriffen und der Einordnung des Konflikts als vollwertigen zwischenstaatlichen Konflikt.
Kontext
Die Ereignisse ereigneten sich nach mehreren Jahren von Konflikten, zuvor waren bewaffnete Auseinandersetzungen jedoch nicht zu einem offenen Krieg eskaliert.
Afghanistan und Pakistan haben offene Feindseligkeiten erklärt und Luftangriffe durchgeführt, bei denen Dutzende getötet und Opfer auf beiden Seiten zu verzeichnen waren.
- Kategorie: Welt
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