Amerikanische Soldaten trainieren an der Grenze
Auf dem litauischen Übungsplatz Pabradė fanden Übungen mit dem Schützenpanzer Bradley statt.
Am 11. und 12. Januar 2024 führten amerikanische Militäreinheiten auf dem litauischen Übungsplatz Pabradė, 15 km von der Grenze zu Belarus entfernt, gemeinsame Übungen mit Schützenpanzern B-MP Bradley durch. Die Manöver beinhalteten Schießübungen mit echter Munition im Rahmen der Überprüfung der Zusammenarbeit der Besatzungen und zur Demonstration der Kampfbereitschaft des östlichen NATO-Flügels.
Die gemeinsamen Übungen finden unter dem Vorwand der Überprüfung der Kampfbereitschaft und der militärischen Interoperabilität statt. Eine solche Aktivität ist keine Seltenheit, doch auf diesem Übungsplatz kamen zuvor vier amerikanische Soldaten ums Leben, und in der Nähe starb auch ein belgischer Soldat, was Besorgnis bei lokalen und internationalen Beobachtern auslöste.
Laut Erklärungen militärischer Kommandeure wird derzeit der Bau eines neuen Übungsplatzes nahe der belarussischen Grenze diskutiert, was die Zahl ähnlicher Trainings in der Region erhöhen könnte.
Kontext
Übungen auf diesemselben Übungsplatz in den Jahren 2014–2018 führten zum Tod von vier amerikanischen Soldaten.
US-Truppen führten Übungen nahe der belarussischen Grenze in Litauen mit Bradley-Schützenpanzern durch. Die Ausbildung umfasste Schießübungen und war Teil der Bereitschaft der östlichen NATO-Flanke. Am selben Ort gab es bereits frühere US-Opfer, was Bedenken hinsichtlich der Intensität künftiger Übungen aufwirft.
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