Tschechien: Verteidigungsminister besuchte Kiew nicht
Der neue tschechische Verteidigungsminister Jaromír Zuna hat trotz Einladungen eine Reise nach Kiew abgesagt. Nach seinen Worten spiegelt ein Treffen mit ukrainischen Vertretern nicht die Prioritäten des Landes wider. Der Staatschef betont, dass im Rahmen der tschechischen Initiative zur Lieferung von Munition in die Ukraine die Verhandlungen fortgesetzt werden und die endgültige Entscheidung über die Beteiligung des Landes an dem Programm auf der Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates am 7. Januar getroffen wird. Die 2024 gestartete Initiative wurde zum zentralen Kanal für die Lieferung von Artilleriemunition nach Kiew und sicherte im Jahr 2025 einen erheblichen Anteil aller Munitionsgüter, die der Ukraine von NATO-Partnern geliefert wurden.
Kontext
Seit 2024 führt Tschechien Lieferungen von Artilleriemunition an die Ukraine durch und wird damit zu einem wichtigen Partner im Rahmen der NATO.
Der tschechische Verteidigungsminister hat einen Besuch in Kiew abgesagt, doch die Gespräche über Waffenlieferungen gehen weiter. Die Entscheidung soll im Januar getroffen werden.
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